kriZtina
  Liebe und Sex
 

 

 

Was erwarten Männer von heute von Frauen von heute? Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Auftrag der Zeitschrift "Woman" 1.003 Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren zu den Themen Liebe und Sex.

Überraschende 53 Prozent wünschen sich, dass ihre Partnerin in erster Linie ihr Kumpel ist. Für 42 Prozent ist wichtig, dass sie genauso klug ist wie sie. Und im Jahr 2003 wollen nur noch acht Prozent der Befragten ganz allein bestimmen, wo's langgeht!

 

Auch neu auf der Wunschliste der Männer: 64 Prozent möchten, dass die Frauen beim Sex die Initiative ergreifen. Der bekannte Paar-Psychologe Michael Cöllen kommentiert: "Es ist nicht lange her, da hat Männern dies Angst und Erektionsstörungen beschert." Heute sind die Männer augenscheinlich härter im Nehmen. Und weil ihnen Sex so viel Spaß macht, will es jeder Dritte am liebsten öfter als dreimal pro Woche tun.

 

34 Prozent der befragten Männer wünschen sich, dass Frauen öfter Reizwäsche tragen. Knapp jeder Fünfte würde sich freuen, wenn sie im Bett auf Rollenspiele steht. Und für zehn Prozent wäre Dirty Talk das Größte.

 

81 Prozent ist es wichtig, dass sie eine Frau gut riechen können. Für die deutschen Männer kaum weniger wichtig: die Hände. 78 Prozent sagen, sie sollten besonders gepflegt sein.

 

Und auch dies war früher mal völlig anders: Nur noch 38 Prozent der Männer erwarten laut Umfrage von ihrer Partnerin, dass sie gut kochen kann.

 

Die Abgeklärten

Für die Teenager von heute ist Sex so selbstverständlich wie früher das Knutschen. Sie tun's einfach. Spaß haben sie nicht immer dabei: Denn die Reizflut aus Werbung und Medien setzt sie mächtig unter Druck.

Sie taucht rosa bemalte Lippen in den Milchschaum, streicht blondierte Strähnen von geschminkten Wangen und erzählt, wie es so war, als sie mit der Kindheit Schluss machte. Vor zwei Jahren, als sie an die neue Schule kam, dem Reiz des Nikotins verfiel und auch der Lust, über Sex nicht nur zu reden. Wie sie begann, sich bei H&M G-Strings zu kaufen und in der Drogerie zu stöbern, dort, wo die Kondome liegen. Wie sie mal ihren besten Freund fragte, was man beim Blasen machen muss und welche Stellung für die Jungs am schönsten ist. Wie sie ihn nach Monaten dann endlich fand, den Jungen, mit dem es passieren sollte. Sie war ja schon 14, und er sah gut aus. Wie sie es dann taten, nachmittags bei ihm zu Hause, ganz locker und, klar, mit Verhütung, und danach immer wieder, ein ganzes Jahr lang, "er war halt meine große Liebe". Bis sie sich stritten und erkannten, es mache wohl keinen Sinn mehr. "Ach ja, die Männer", seufzt Nadine und inhaliert mit großer Geste einen Zug aus der Marlboro, "ich weiß gar nicht, ob ich das noch mal will, den ganzen Stress." Sie ist heute 15 und sagt, sie fühle sich schon richtig reif.

 

Teenager von heute wollen früh reif sein, weil sie mitspielen möchten in der Welt der Großen. Und was ist die Eintrittskarte, wenn nicht das erste Mal? Sex macht erwachsen, und Sex ist überall: im Fernsehen, im Kino, in der Werbung, in Magazinen, im Internet und in der Mode. Kein Wunder, dass Teenager diesem Reizvollen Sperrfeuer nicht entkommen. "Jugendliche waren noch nie so aufgeklärt wie heute", sagt Marita Völker-Albert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Über die groben Fakten weiß jeder 13-Jährige Bescheid."

Und sie tun es: Jeder zweite 16-Jährige hatte schon Geschlechtsverkehr, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des stern unter 1000 Jugendlichen zwischen 14 und 19 ergab. Vor drei Jahren waren es nach einer BZgA-Befragung in diesem Alter erst 40 Prozent der Mädchen und 37 Prozent der Jungs. Heute haben es mit 19 Jahren dann fast alle mal erlebt, wie die stern-Umfrage ergab.
Daswars auch schon mal





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